Schwing

Tanzende Türme

Schräger Stadtteil – schrägeTürme

In der Innenstadt der Elbmetropole herrscht rege Bautätigkeit. Neben der „Hafencity“ werden auch in anderen Teilen der Hansestadt umfangreiche Neubauprojekte durchgeführt. Dabei kommen mehrere separate Verteilermasten SPB 30 und Autobetonpumpen von SCHWING zum Einsatz.

In unmittelbarer Nähe zu einer der berühmtesten Amüsiermeile der Welt – der Reeperbahn auf St. Pauli – entsteht derzeit ein „schräges“ neues Wahrzeichen von Hamburg. Eingerahmt von Heiligengeistfeld, Millerntor-Stadion und den Landungsbrücken wachsen die „Tanzenden Türme“ auf einem 5.400 m² großen Grundstück in den Himmel der Elbstadt. Vom Star-Architekten Hadi Teherani entworfen sollen die beiden Türme – die mit 22 bzw. 24 Stockwerken eine maximale Gesamthöhe von 85 m erreichen werden – mit ihrer außergewöhnlichen, schrägen Architektur den Betrachter an ein tanzendes Paar erinnern. Bauherrin ist die Strabag Real Estate GmbH. Mit der Bauausführung wurde die Ed. Züblin AG betraut. Die Gesamtkosten für den spektakulären Neubau auf dem Hamburger Kiez sollen ca. 180 Mio EUR betragen. Voraussichtlich ab Sommer 2012 werden sie dem Eingang zur Reeperbahn eine neue Optik geben. Neben Büros und einem Hotel wird im Erdgeschoss der legendäre Mojo-Club sein neues Zuhause finden. Im obersten Stockwerk entstehen eine Bar, ein Dachgarten und ein Restaurant mit Panoramablick.

Das Hamburger Unternehmen betonlift GmbH & Co KG ist während der gesamten Bauperiode verantwortlich für die Betoneinbringung. Schon in der Planungsphase haben die Untersuchungen von betonlift ergeben, dass hier der Einsatz von zwei separaten Verteilermastes des Typs SCHWING SPB 30 sinnvoll ist. Mit einer horizontalen Reichweite von 30 m und den sehr guten Schlupfeigenschaften kann der Betoneinbau mit den 4-teiligen Verteilermasten effektiv durchgeführt werden. Auf der Baustelle der „Tanzenden Türme“ sind die Verteilermaste zunächst auf freistehenden modularen 8-Ecksäulensystemen aufgebaut, die über Fußkreuze und Zuganker sicher mit der Betondecke verbunden sind. Wird weiter in die Höhe gebaut so kommt die hydraulische SCHWING Kletterausrüstung zum Einsatz. Sie sorgt dafür, dass die Position des Verteilermastes dem Baufortschritt angepasst werden kann und so ein zügiger Betoneinbau bis zu den oberen Deckengeschossen sichergestellt ist. Zur Betonförderung wird überwiegend eine SCHWING Autobetonpumpe des Typs S 34 X eingesetzt, die den Baustoff über eine fest verlegte Leitung zu den separaten Verteilermasten führt. Mit einem Radstand von nur 4,2 m ist der S 34 X das ideale Gerät, um bei den engen Platzverhältnissen sicher auf der Baustelle manövrieren zu können. Die SCHWING Betonpumpenbatterie und der patentierte Rockschieber stellen auch bei diesem Einsatz Ihre Wirtschaftlichkeit und Ihre Zuverlässigkeit unter Beweis. Für die Kernwände des Gebäudes wird Beton der Güteklasse C35/45 mit einem Wasser-Zement-Wert von 0,46 und einem Größtkorn von 16 mm verwendet. Der Beton-Transport aus dem 15 km entfernten Mischwerk der Holcim Beton und Zuschlagsstoffe GmbH erfolgt überwiegend mit Stetter Fahrmischern der Ausführungsvarianten „Light Line“ und „Basic Line“.

Aufgrund von wechselnden Randbedingungen bei diesem Projekt ist eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Gerätebetreiber und Gerätehersteller Voraussetzung für ein bestmögliches Ergebnis auf der Baustelle. Franz Syrowatka, verantwortlich für die Projektorganisation bei der betonlift GmbH & Co KG bringt es auf den Punkt: „Wir wollen unseren Kunden die technisch und wirtschaftlich besten Lösungen zur Betoneinbringung liefern. Bei den neuen Projekten hat sich gezeigt, dass der Einsatz von separaten Verteilermasten des Typs SCHWING SPB 30 diese Aufgabe effektiv und optimal löst. Wir verfügen über ein eingespieltes und erfahrenes Baustellen-Team. Dennoch ist es für uns wichtig, dass wir auf das Fachwissen des Geräteherstellers zurückgreifen können. Sowohl die Service-Techniker der lokalen SCHWING-Stetter Niederlassung als auch die Projektexperten bei SCHWING in Herne stehen uns hierfür jederzeit zur Verfügung.“

Auch auf der Baustelle des zukünftig 7-geschossigen Gebäudes des „EMPORIO“ Areals am Valentinskamp entschloss sich betonlift einen separaten SCHWING Verteilermast des Typs SPB 30 für die Betonarbeiten einzusetzen. Im Zuge der Modernisierung des unter Denkmalschutz stehenden „Unilever Gebäudes“ entstehen hier neue Büroflächen und Wohnungen in exklusiver Citylage. Das Gebäude wird in herkömmlicher Massivbauweise erstellt und bei der Ausstattung wird besonderer Wert auf ein nachhaltiges Klima- und Energiekonzept gelegt.