Schwing

Münsterbücke Hameln

Neue Münsterbrücke in Hameln

Großmastpumpen betonierten vierspurigen Überbau

In Hameln wurde der Ostteil der Münsterbrücke neu gebaut. Da der alte zweispurige Brückenabschnitt dem ansteigenden Verkehrsaufkommen nicht mehr gewachsen war, entschied man sich für eine verbreiterte Weserüberführung. Gleichzeitig sollte die bis dahin unzureichende Linienführung verbessert werden. Dabei musste aufgrund der besonderen historischen und städtebaulichen Lage auf eine sorgsame Integration in das Stadtbild geachtet werden.

Den Beton-Transport übernahm die Fa. Weserfrischbeton, Hameln, unter anderem mit Stetter Fahrmischern. Mit dem Einbringen der Beton-Gesamtmenge von mehreren Tausend Kubikmetern wurde die Firma Grabosch, Leine-Pumpbeton, Wenningsen, beauftragt. Von den Grundpfeilern an setzte man dabei ausschließlich auf SCHWING Technik. So kamen insgesamt sechs verschiedene Autobetonpumpen zum Einsatz: KVM 24, KVM 26, KVM 36 und S 45 SX. Die SCHWING Großmastpumpen S 42 SX und KVM 52 übernahmen die Betonage des Überbaus. Um die Arbeiten so effizient und zeitsparend wie möglich zu gestalten, wurde von beiden Uferseiten gleichzeitig betoniert. Maßgeblich erleichtert wurde der Job bei sommerlichen 33 Grad durch die feindosierbare und leicht zu bedienende Maststeuerung der Pumpen. Der daraus resultierende ruhige, präzise zu führende Endschlauch vereinfachte die Arbeit sowohl für die Einbau-Kolonnen als auch für die Maschinisten. Die Gesamtmenge des Überbaus von 1200 m³ Beton wurde mit einer Förderleistung von durchschnittlich 80 m³/h eingebracht. Bei einer Körnung von 0-32 mm besaß der B 35 ein Ausbreitmaß von 48 cm.