Schwing

Allianz-Arena

Dauereinsätze für Großmastpumpe beim Bau der Allianz-Arena in München

Am 9. Juni 2006 wird die gesamte Fußball-Welt auf die bayerische Metropole blicken: An diesem Tag findet das Eröffnungsspiel der Fußball-Weltmeisterschaft in einem der modernsten und architektonisch anspruchvollsten Stadien Europas statt; der Allianz-Arena in München-Fröttmaning.

Das neue, futuristisch erscheinende Wahrzeichen der Stadt an der Isar ist mit 66.000 Plätzen das zweitgrößte WM-Stadion Deutschlands und das einzige mit durchgehend drei Zuschauerrängen. Entworfen wurde der Prestige-Bau von den Schweizer Architekten Herzog und de Meuron. Nach jahrelangen Querelen um einen Neubau des Stadions erfolgte im Herbst 2002 der Baubeginn.

Ab Mai 2005 werden die beiden Münchener Clubs FC Bayern und 1860 hier auf Torejagd gehen. Abhängig vom Gastgeber erstrahlt die spektakuläre Außenhaut aus aufblasbaren, lichtdurchlässigen Kunststoffkissen dann in den Farben der jeweiligen Heimmannschaft blau bzw. rot oder in neutralem weiß.

Die Betonage des Stadions und des nahe gelegenen größten Parkhauses Europas übernahmen vorwiegend vier SCHWING Autobetonpumpen: S 31 HT, zwei KVM 34 und S 58 SX. Letztere förderte in den 18 Monaten seit ihrem ersten Einsatz auf verschiedenen Baustellen über 142.000 m³ Beton. Eingesetzt wurden die Pumpen von der Firma Zehentner Betonpumpendienst, Gröbenzell, die Anlieferung des Betons erfolgte durch die GMS-Trans GmbH, Pastetten. Dabei kamen überwiegend Stetter Fahrmischer in den Größen 9 und 10 m³ zum Einsatz. Die Körnung des B45 betrug 0-32 mm.

Erika Kohlmann, Geschäftsführerin von Zehentner, lobte die Vorzüge der SCHWING Großmastpumpe: „Die große Zuverlässigkeit und der niedrige Verschleiß der SCHWING S 58 SX ermöglichten ökonomische Einsätze.“ Das war besonders aufgrund der bei diesem Projekt geförderten Betonmengen von fast 140.000 m³ unverzichtbar.

Bei mehreren Nacht-Betonagen förderte die S 58 SX jeweils bis zu 1300 m³ ohne Unterbrechung, permanent befüllt von ca. 20 Fahrmischern.

Für den Maschinisten waren die kurze Aufbauzeit, dank der schnellen Stützengeschwindigkeit, und die geringe vordere Abstützweite die entscheidenden Pluspunkte, da so das Aufstellen der Maschine erheblich erleichtert wurde.